Podiumsdiskussion am Ferdinand-Porsche-Gymnasium in Stuttgart-Zuffenhausen

Seit Wochen gehen im Rahmen der „Fridays for Future“-Bewegung tausende von Schüler*innen auf die Straße, um ein Zeichen für eine stärkere Klimaschutzanstrengungen zu setzen.

Die jungen Leute wissen: Es ist ihre Zukunft, die auf dem Spiel steht und es ist die heutige Generation von Politikerinnen und Politikern, die handeln muss, um die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Ich verstehe die Debatte um die Schulpflicht. Aber ich gestehe auch, dass mich das Engagement und der Protest beeindrucken.

Gleichzeitig findet dieses Jahr die Europawahl am 26. Mai statt. Die Europäische Union hat in den letzten Jahrzehnten Frieden in Europa gebracht, offene Grenzen sind für unsere Kinder und Jugendliche selbstverständlich geworden. Gleichzeitig wird über Projekt „Europa“ so viel diskutiert wie noch nie.  Doch gerade unsere Herausforderungen im Bereich Klimaschutz zeigen, dass national gerichtetes Denken nicht ausreicht, hier brauchen wir ein starkes Europa und eine starken internationalen Zusammenarbeit.

Das Ferdinand-Porsche-Gymnasium in Stuttgart-Zuffenhausen hat die Diskussion zu diesem wichtigen Thema an die Schule geholt. Wie wichtig den Schüler*innen unser Planet ist, wurde während der Diskussion mit den Vertreter*innen verschiedenster Parteien deutlich. Ich bin beeindruckt von dem Engagement dieser Schüler*innen. Es ist an der Zeit, dass die Bundesregierung endlich Taten zeigt und diesen Schüler*innen, die die richtigen Fragen stellen, endlich auch Antworten gibt.