Antrag: Freiwilligendienste ausbauen und stärken – gemeinwohlorientiert und selbstbestimmt

Freiwilliges Engagement ist der Kern einer lebendigen Zivilgesellschaft und stärkt das Rückgrat unserer Demokratie. Während die Union über eine soziale Dienstpflicht für junge Menschen debattiert, gibt es bei den Freiwilligendiensten seit Jahren deutlich mehr Bewerber*innen als Plätze. Das betrifft sowohl, den Bundesfreiwilligendienst, der seit der Aussetzung der Wehrpflicht 2011 den Zivildienst ersetzt, als auch die etablierten und beliebten Jugendfreiwilligendienste freiwilliges soziales Jahr (fsj) und freiwilliges ökologisches Jahr (föj).
Deswegen wird die Bundesregierung mit dem Antrag aufgefordert, mit mehr als 100.000 auf alle Formate verteilten Freiwilligendienstplätzen, die Platzzahl zu verdoppeln.
Darüber hinaus wird gefordert, das Engagement mit einem kostenlosen Interrail-Ticket anzuerkennen, das begleitende Bildungsprogramm von den Bildungszentren des Bundesamts für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) in die Souveränität der zivilgesellschaftlichen Träger zu übergeben, ein Monitoring-Verfahren, um Bedarfe besser zu analysieren und zu steuern, die Prüfung eines U18-Programms, die Teilzeitöffnung der Dienste, vereinfachte Verfahren zur Sonderförderung, die Erstattung von Fahrtkosten, Interrail-Tickets als Anerkennung und die Stärkung von Partizipationsstrukturen im Freiwilligendienst.

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